Kopytka – wörtlich „kleine Hufe" – sind die polnische Antwort auf Gnocchi: weiche Kartoffelnocken aus gekochten Kartoffeln, Mehl und Ei. Sie sind eine der beliebtesten Beilagen der polnischen Küche und passen wunderbar zu Gulasch, Bratensoße oder einfach mit gebräunter Butter und Semmelbröseln. Selbstgemacht sind sie im Handumdrehen zubereitet.
Zutaten für 4 Portionen
- 1 kg mehligkochende Kartoffeln (vom Vortag ideal)
- 250 g Mehl (z. B. Weizenmehl Universal von Basia)
- 1 Ei
- 1 TL Salz
- etwas Kartoffelmehl von Kupiec zum Binden
Zubereitung
- Kartoffeln kochen: Die Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen, schälen und noch warm durch eine Presse drücken. Vollständig abkühlen lassen.
- Teig kneten: Kartoffelmasse mit Mehl, Ei und Salz rasch zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Nicht zu lange kneten, sonst werden die Nocken zäh.
- Formen: Den Teig zu fingerdicken Rollen formen und schräg in etwa 2 cm lange Rauten schneiden – die typische Hufform.
- Kochen: Die Kopytka portionsweise in kochendes Salzwasser geben. Sobald sie an die Oberfläche steigen, noch 1–2 Minuten ziehen lassen und mit der Schaumkelle herausnehmen.
- Servieren: Klassisch mit gebräunter Butter und Semmelbröseln oder als Beilage zu Gulasch und Braten.
Tipps
Der Teig sollte nur so viel Mehl enthalten wie nötig – zu viel macht die Nocken hart. Kartoffeln vom Vortag sind trockener und ergeben ein besseres Ergebnis. Für extra lockere Kopytka etwas Kartoffelmehl unter das Weizenmehl mischen. Reste lassen sich am nächsten Tag in Butter goldbraun anbraten.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zu Gnocchi? Kopytka werden meist ohne Grieß und mit mehr Mehl zubereitet und in typischer Rautenform geschnitten.
Kann man Kopytka einfrieren? Ja, roh geformt auf einem Blech vorfrieren und dann verpacken – so kleben sie nicht zusammen.




































